Samstag, 15. November 2014

Burger Charts Oktober 2014

Ziemlich genau ein Jahr ist es nun her, dass ich die letzten Burgercharts gepostet habe. Seitdem hat sich viel getan. Die Liste der getesten Burger ist um einiges länger geworden, das Niveau insgesamt gestiegen. Ich freue mich auf jeden Fall Euch endlich wieder eine umfassende Übersicht aller bisher getesteten Burger präsentieren zu können.

Hinweis: "Noch nicht im Blog getestet" bedeutet, dass ich den Burger zwar schon getestet, also gegessen habe, jedoch noch keinen Artikel im Blog darüber verfasst habe.


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Samstag, 25. Oktober 2014

Moes Roadhouse, Heidelberg

Vor kurzem hat ein neues American Diner in Heidelberg eröffnet. Da, wie Ihr mittlerweile wahrscheinlich wisst, Heidelberg quasi die Heimatbasis von Germanys Best Burger ist, musste ich natürlich sofort hin. Getestet wurde also der

Moe's Cheesy im

Moes Roadhouse
Bergheimer Straße 147
69115 Heidelberg
Tel.: 06221/6536068

Preis: 9,90 Euro mit Pommes und kleinem Coleslaw

Wie eingangs beschrieben, ist das Moes Roadhouse erst vor kurzer Zeit eröffnet worden. Ihr findet es genau neben der Musikfabrik Nachtschicht, einer sehr beliebten Disco in Heidelberg. Wie es sich für ein American Diner gehört, ist die Einrichtung im amerikanisch-rustikalen Stil realisiert worden. Viel Holz und ebenso viel amerikanische Dekogegenstände schaffen ein gemütliches Ambiente. Auch die klassischen Sitzbänke (der Amerikaner spricht hier von einer Booth) dürfen natürlich nicht fehlen. Selbstverständlich ist auch die Speisekarte typisch amerikanisch. Neben einer wirklich großen Auswahl Burgervariationen (u.a. auch mit Chicken- oder Lammfleisch) bekommt ihr Breakfast, Steak, Spareribs und Chickenwings.

Für uns soll an dieser Stelle aber natürlich die Burgerauswahl relevant sein. Wenn Ihr also einen Burger bestellt, bekommt Ihr hausgemachte Pommes und einen kleinen Krautsalat als Beilagen serviert. Bei den Pommes hatten wir am Testabend etwas Pech, nur die Hälfte der Personen bekam tatsächlich hausgemachte Pommes. Der Rest musste mit Standardware vorlieb nehmen. Ich nehme an, dass aufgrund des Kundenansturms die Vorräte zu Neige gegangen waren. Die hausgemachten Pommes waren auf jeden Fall lecker, die anderen leider nichts Besonderes. Super war hingegen der Krautsalat. Würziger Geschmack und wie immer perfekt passend zum Burger. Zu den Beilagen kann gegen Aufpreis eine große Auswahl Dips bestellt werden. Ich habe die Sour Cream getestet und war begeistert. Diese hat dann auch die Tiefkühlpommes zumindest teilweise gerettet.

Kommen wir aber nun zum Burger. Wie immer habe ich mich natürlich für den Cheeseburger entschieden. Bei Moes wird, wie es sich gehört, Cheddar Cheese verwendet. Dieser war sehr mild und auch lecker, hätte aber noch etwas mehr zerlaufen sein können. Für das Patty verwendet man standesgemäßes Angus Rind, angegeben mit 228 Gramm. Das Fleisch brachte einen leckeren Grillgeschmack mit. Es hätte noch etwas mehr medium gebraten sein können, das ist aber sicherlich Geschmacksache (wie wohl eigentlich alles andere auch). Beim Brötchen könnt Ihr aus drei Varianten wählen. Es stehen hier das Softie (Brioche-Teig), Rustikal oder Vollkorn zur Auswahl. Ich hatte die rustikale Variante gewählt. Das Brötchen war angenehm knusprig und hochwertig gemacht. Auf dem Brötchen findet Ihr dann hausgemachte Sauce, die sowohl mild und cremig, als auch an manchen Ecken des Burgers recht pikant geschmeckt hat. Weiterhin findet Ihr rote Zwiebeln, Salat, Tomaten und Salatgurken auf Eurem Burger. Bis auf die Salatgurken eine sehr gelungene Vorstellung. 


Ein Besuch im Moes Roadhouse lohnt sich also in jedem Fall. Beim Burger gibt es noch leichten Verbesserungsbedarf, aber das ist durchaus Kritik auf hohem Niveau. Wenn Ihr also das nächste Mal auf dem Weg in die Nachtschicht in Heidelberg seid - schaut mal rein und lasst Euch einen Burger schmecken!


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Samstag, 13. September 2014

Die Küche, Mannheim

Eines will ich gleich vorwegnehmen: Es gibt einen neuen Burger an der Spitze der Charts. Warum das so ist, möchte ich hier nun kurz darstellen. Getestet wurde der 

Küchenburger Mamamia in

Die Küche
Hafenstraße 49
68159 Mannheim
Tel.: 0621/39747733
Homepage

Preis: 13,80 Euro inkl. hausgemachten Pommes

Die Küche in Mannheim ist ein Restaurant mit einer wirklich tollen und interessanten Location. Am Rande vom Jungbusch im fünften Stock des Musikparks Mannheim gelegen, findet Ihr hier Wohnzimmeratmosphäre mit beeindruckendem Ausblick auf den Hafen. Im Sommer könnt Ihr außerdem auch auf der großen Sonnenterrasse an der frischen Luft "über den Dächern der Stadt" Euer Essen genießen. Die Speisekarte ist klein aber außergewöhnlich und hochwertig. Das Speiseangebot ändert sich regelmäßig. Abwechslung ist somit garantiert. 

Location mit Blick auf den Mannheimer Hafen (Bild: Die Küche)
Auf der Speisekarte findet Ihr grundsätzlich nur einen Burger - den Küchenburger. Dieser ändert sich jedoch von Karte zu Karte. Aktuell bekommt Ihr zum Beispiel den Surf and Turf Burger: Rindfleisch kombiniert mit Riesengarnelen. Getestet wurde aber der Mamamia-Burger aus der vorherigen Speisekarte.

Als Beilage gab es zu meinem Burger leckere und krosse, selbstgemachte Pommes (vom Schnitt eher wie klassische Wedges). Gut gewürzt und sehr passend zum Burger. Als Dip gab es eine Preiselbeer-Sauce, die ebenfalls klasse ins Thema vom Burger gepasst hat. 

Der Burger selbst führte den hohen Qualitätsstandard fort. Alles selbstgemacht und nur beste Zutaten. Das Fleisch ist 170g reines amerikanisches Angusrind, super saftig und mit wunderbarem Eigengeschmack. Hier bringt das Fleisch alleine schon so viel Geschmack mit, dass der Rest fast nicht nötig wäre. Das wäre allerdings sehr schade um die anderen Zutaten. Das Brötchen ist selbstgebacken und knusprig - so wie es sein soll. Als Käse kam Gorgonzola zum Einsatz. Der Käse bringt mehr Eigengeschmack als klassischer Cheddarkäse mit, was aber auch super zum Rucolasalat und zu der Preiselbeersauce gepasst hat. Weiterhin waren noch frische Tomaten und rote Zwiebeln auf dem Burger zu finden. Man konnte beim Essen einfach merken, dass man sich Mühe gegeben hat eine stimmige Kreation zu schaffen. Nebenbei sollte ich noch erwähnen, dass auch die Portion mehr als ausreichend und sättigend war. 



Ich kann die Küche somit wirklich jedem Burgerfreund nur empfehlen. Burger mit toller Qualität in außergewöhnlicher Location! Bitte immer reservieren, die Plätze sind begrenzt und sehr begehrt.


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Sonntag, 22. Juni 2014

Zsa Zsa Burger, Berlin

Heute folgt der letzte Test aus meiner Burgerreise durch die Hauptstadt. Umso mehr freut es mich, dass ich Euch hiermit einen echten Geheimtipp präsentieren darf. Getestet wurde der

Silence of the lambs im

Zsa Zsa Burger
Motzstraße 28
10777 Berlin Schöneberg
Tel.: 030/21913470

Zsa Zsa Burger liegt etwas versteckt im Viertel Schöneberg. Der Laden ist sehr gemütlich und stylisch eingerichtet und lädt zum Verweilen ein. Der klare Fokus der Speisekarte liegt, wie zu erwarten war, auf hochwertigen Burgern. Als Alternative gibt es aber auch noch eine kleine Auswahl Suppen, Salate oder auch Chicken Wings. 

Das Restaurant (Quelle: Zsa Zsa Burger)

Die Burgerauswahl ist groß und vor allem vielseitig. Neben den Klassikern gibt es auch ein paar echt außergewöhnliche Kreationen. Ein Beispiel dafür wäre der "Kentucky Burger". Hier wird das Fleisch mit Makers Mark Whiskey mariniert und der Burger mit gerösteten Paprika und Racelettekäse belegt. Außerdem gibt es auch Burger mit Hähnchenbrust, Ente, oder wie beim getesteten Burger, Lammfleisch. Positiv zu erwähnen ist auch, dass Ihr bei der Bestellung gefragt werdet, wie Ihr Euren Burger gerne gebraten haben möchtet. Auch beim (selbstgebackenen!) Burgerbrötchen könnt Ihr Euch zwischen Vollkorn oder regulärem Brtöchen entscheiden - Vorbildlich.

Alle Burger kommen mit hausgemachten Pommes, die wunderbar gewürzt und knusprig waren. Tolle Qualität und super Geschmack - so sollten Pommes sein! Zu Burger und Pommes gibt es eine große Auswahl besonderer Dips, wie z.B. der sehr leckere Rote-Curry-Dip, der zum Lammburger gereicht wurde. Als Bonus bekommt Ihr noch eine kleine Schale Krautsalat dazu. Sehr schmackhaft und super passend.

Der getestete Burger besteht aus 200g reinem Lammhackfleisch.  Das Fleisch war orientalisch gewürzt und hatte einen tollen Eigengeschmack. Es war perfekt medium gebraten und sehr saftig und zart. Bisher wohl das beste Fleisch, das ich auf einem Burger essen durfte. Auf dem Teller waren außerdem Salat, Tomate, rohe und Rostzwiebeln zu finden. Zusammen mit dem Dip kann man dann seinen Burger also so anrichten, wie man ihn gerne möchte. Fürs Protokoll möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass ich auch Burger mit klassischem Rindfleischpatty probiert habe. Auch hier stimmten Geschmack und Qualität!

Ich kann das Zsa Zsa somit jedem ernsthaften Burgerfreund nur vollstens empfehlen. Gerade wenn Ihr auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem seid, das sich von den Mitbewerbern abhebt, solltet Ihr hier unbedingt vorbeischauen. Verdienter erster Platz in den Burgercharts!


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Donnerstag, 29. Mai 2014

Hard Rock Cafe, Hamburg

Aufgrund eines Geschäftstermins war ich für ein Wochenende in Hamburg unterwegs. Natürlich habe ich die Gelegenheit gleich genutzt um einen weiteren Burger für die deutschlandweiten Burgercharts zu testen. Das war

The Big Cheeseburger im

Hard Rock Cafe Hamburg
Bei den St. Pauli Landungsbrücken
Brücke 5
20359 Hamburg
Tel.: 040/30068480

Preis: 15,75 Euro inkl. Pommes

Das Konzept des Hard Rock Cafes sollte so ziemlich jedem ein Begriff sein. Überall auf der Welt gibt es Restaurants dieser kultigen Kette. Die Läden sind vollgestopf mit Sammlerstücken rund um das Thema Rock and Roll. In Hamburg gibt es z.B. eine Lederjacke zu bestaunen, die Elvis Presley einst getragen hat. Es herrscht Clubatmoshäre mit lauter Musik und buntem Lichtdesign. Ein Besuch ist also immer ein Erlebnis. Das Hard Rock Cafe in Hamburg macht da keine Ausnahme. Hier sollte ich die Lage des Restaurants jedoch zusätzlich  hervorheben. Es liegt direkt IN den Landungsbrücken, einem Wahrzeichen von Hamburg. Außerdem gibt es eine tolle Dachterrasse auf der man wunderbar Drinks und den Ausblick über den Hamburger Hafen genießen kann. Die etwas erhöhten Preise lassen sich so besser verkraften :-).

Die Speisekarte in den Hard Rock Cafes ist erwartungsgemäß sehr amerikanisch ausgelegt. Nachos, Chicken Wings, Burger und Steaks sind hierauf zu finden. Die Burger werden als "Legendary Burgers" bezeichnet. Das musste ich natürlich überprüfen. Jeder Burger auf der Karte wird mit hausgemachten, breiten Pommes serviert. Diese waren knusprig, gut gewürzt und sehr lecker. Zusammen mit dem riesigen Burger sollte die Portion auch für den großen Hunger ohne Probleme ausreichen. Als Dip steht eine Ketchupflasche auf dem Tisch bereit.

Der Burger besteht aus 10 Unzen (also ca. 280g) reinem Rindfleisch. Das Fleisch wird medium to well gebraten, wenn es vom Gast nicht ausdrücklich anders gewünscht wird. Ich persönlich bin ein großer Fan von medium gebratenem Burgerfleisch. Das Patty war sehr dick und vor allem auch sehr saftig. Außerdem hatte das Fleisch einen tollen BBQ-Geschmack - Klasse! Ich entschied mich für den Big Cheeseburger, bei dem 3 Scheiben Käse enthalten sind. Ich wählte 3 Scheiben Cheddar (man hat die Auswahl aus insgesamt 4 Käsesorten) und war im Käsehimmel. Toll zerlaufen und sehr mild und cremig. 

Der Käse in der Nahaufnahme - lecker!
Das Burgerbrötchen kommt aus eigener Produktion, war von hoher Qualität und sehr knusprig. Als weitere Beilagen bekommt Ihr ein Salatblatt, weiße Zwiebeln, eine Tomate und amerikanische, eingelegte Gurkenscheiben. Mit diesen Beilagen wurde ich leider nicht so richtig glücklich. Der Salat war sehr bitter und die Gurken nicht ganz mein Geschmack. An Zwiebeln und Tomate gab es allerdings nichts auszusetzen. Schade ist auch, dass der Burger komplett ohne eigene Sauce serviert wird. Man muss sich also mit den Ketchup- und Senfflaschen am Tisch behelfen. Hier geht leider viel Potential verloren. 

Bei den Burgern im Hard Rock Cafe stehen das Fleisch sowie der Käse also ganz klar im Vordergrund. Auch die Brötchen sind sehr hochwertig. Durch fehlende Sauce und den nur durchschnittlichen Restbelag des Burgers kann ich leider keine Höchstpunkte vergeben. Jeder der auf hochwertiges, saftiges Burgerfleisch, tollen Käse und zudem noch auf laute Musik steht, muss die Burger im Hard Rock Cafe trotzdem auf jeden Fall probieren. Ihr solltet jedoch ein wenig Wartezeit einplanen. Reservierungen sind nur für größere Gruppen möglich.

 

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Samstag, 3. Mai 2014

Benjamins Diner, Mannheim

Heute gibt es mal wieder einen Burgertest aus meiner Heimat. Das Benjamins Diner besitzt hier im Kreis eine große Fanbasis und einen guten Ruf. Aus diesem Grund war ein Test schon länger überfällig. Getestet wurde der

Hot Mexican Burger im

Benjamins American Diner
Gorxheimer Straße 9
68309 Mannheim
Tel.: 0621/7616053

Preis: 9,00 Euro inkl. Pommes

Das Benjamins American Diner wird seinem Namen wirklich gerecht. In der Nähe ehemaliger US-Militär-Kasernen gelegen, besitzt es genau den Flair typisch amerikanischer Diner, die ich von meinen Amerikaerfahrungen her bereits kenne und liebe. Auch die Gäste sind hier zu einem großen Teil englischsprachig, was ebenso für das stimmige Konzept spricht. Zur Essenszeit hat man keine Chance ohne Reservierung oder Wartezeit einen Tisch zu bekommen. Ihr solltet also auf jeden Fall vor Eurem Besuch telefonisch reservieren!

Auf der Speisekarte findet Ihr alles, was zu amerikanischem Essen gehört. Burger, Spare-Ribs, Chicken Wings, Sandwiches, Steaks und auch Breakfast wie z.B. Pancakes. Auch können amerikanische Softdrinks wie etwa Dr. Pepper bestellt werden. Für jeden US-Freund sollte also das passende dabei sein! Empfehlen kann ich auch die hausgemachten Milkshakes mit der obligatorischen Kirsche auf der Spitze der Sahne. Die Burgerauswahl ist reichhaltig, nur für Vegetarier ist die Auswahl mit einem Burger etwas eingeschränkt. 

Zum Burger kann man Pommes, Krautsalat, einen Maiskolben, Cheesy Fries oder auch Chili Cheese Fries gegen Aufpreis dazu bestellen. Ich entschied mich heute für reguläre Pommes. Der Burger und die Pommes werden typisch amerikanisch in einem Körbchen an den Tisch gebracht - Toll! Die Pommes waren lecker und knusprig, hier gibt es also absolut nichts auszusetzen. Am Tisch sind Senf und Ketchup als Saucen vorhanden. Ich gönnte mir noch eine Portion Sour Cream extra. Diese kann ich nur wärmstens empfehlen - entweder zu den Pommes oder direkt als Sauce auf den Burger. 

Der Hot Mexican Burger wird mit Nachochips und Salsa Sauce serviert. Zusammen mit den Jalapenos erreicht der Burger eine angenehme Schärfe und macht somit seinem Namen alle Ehre. Weiterhin werden Salat, Zwiebeln, Tomaten und Salzgurken als Belag verwendet. Das Fleisch wird zudem mit Käse überbacken. Dieser war sehr lecker und schön zerlaufen. Das Fleisch hätte noch etwas dicker sein können, war aber dennoch saftig und hatte einen tollen Eigengeschmack. Als Brötchen kommt leider nur ein Standardburgerbrötchen zum Einsatz, das relativ trocken war. Ich hatte außerdem auch die Gelegenheit einen regulären Cheeseburger zu probieren. Auch hier waren Fleisch und Käse sehr gut. Leider konnte der Rest des Burgers nicht ganz mithalten. So wird auf den Standardburgern leider keine eigene Burgersauce verwendet, man muss sich also mit Ketchup und Senf aushelfen. Dies ist zwar typisch amerikanisch, verhindert jedoch auch, dass der Burger sich durch eine hausgemachte Sauce von der breiten Masse abheben kann.

Ich kann das Benjamins Diner somit jedem US-Fan vollstens empfehlen. Man hat hier die Möglichkeit einen Abend lang Urlaub in Amerika zu machen ohne Deutschland verlassen zu müssen. Die Burger sind empfehlenswert und hätten mit etwas Feintuning auch die Chance auf eine Platzierung weit vorne. Jeder aus Mannheim und Umgebung sollte dieses Diner also unbedingt selbst einmal ausprobieren!

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Samstag, 5. April 2014

Wiesenlust, Frankfurt

Heute habe ich wieder einen Testbericht aus Frankfurt für Euch. Vor allem Vegetarier oder Veganer sollten jetzt auf jeden Fall aufpassen. Getestet wurde das

Burgerglück Nr. 2 im

Wiesenlust
Berger Straße 77
60316 Frankfurt
Tel.: 069/90436470

Preis: 11,85 Euro inkl. kleiner Portion Pommes (Regulär oder aus Süßkartoffeln)

Im Wiesenlust hat man sich ganz auf Qualität und BIO-Lebensmittel spezialisiert. Man verzichtet hier bewusst auf Geschmacksverstärker, künstliche Aroma- und Zusatzstoffe sowie gentechnisch veränderte Lebensmittel. Das Fleisch für die Burger kommt aus dem Frankfurter Umland und aus artgerechter Tierhaltung. Dieser BIO-Ansatz zieht sich bis zur Getränkekarte durch. Coca-Cola und Co. sind hier zum Beispiel nicht zu bekommen. Dafür gibt es frischen Apfelsaft oder BIO-Limonaden. Vor allem auch Vegetarier und Veganer kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Auswahl an Burgern dieser Art ist gigantisch. Abgesehen von BIO-Rindfleisch kann jeder Burger auch mit Garnelen-, Grünkern-Mandel, Kidneybohnen-Chia-Samen oder Bulgur-Spinat-Patty bestellt werden. Hier sollten also keine Wünsche offen bleiben. Ich entschied mich aber dennoch für das Rindfleisch - jeder wie er es eben gerne mag. Beim Belag des Burgers kann aus über 10 verschiedenen Konfigurationen gewählt werden. Mein Burgerglück Nr. 2 ist im Grunde ein klassischer Cheeseburger.

Zum Burger können reguläre Pommes oder Süßkartoffel-Pommes bestellt werden. Ich entschied mich hier für eine Mischung beider Sorten. Die Pommes waren frisch, selbstgemacht und toll gewürzt. Süßkartoffelpommes sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, ich finde aber, man sollte sie auf jeden Fall mal probiert haben. Zu den Pommes bekommt Ihr selbstgemachten Ketchup und Mayo (diese gibt es auch in veganer Ausführung!). Die Mayo war super lecker und sehr cremig. Der Ketchup schmeckte wirklich sehr stark nach Tomaten. Das war mir sogar schon beinahe etwas zu viel des Guten. 

Für den Burger wird ein selbstgebackenes Vollkornbrötchen verwendet, was sehr lecker war. Hier sieht man erneut den hohen Qualitätsanspruch des Wiesenlust. Das Brötchen hätte nur noch etwas knuspriger sein können. Als Käse wird Bergkäse verwendet. Dieser war kross gebraten und hatte einen stärkeren Eigengeschmack als der milde Cheddar-Käse, den ich normalerweise bevorzuge. Zum Konzept des Burgers passte das aber dennoch sehr gut. Das verwendete BIO-Fleisch war sehr sehr lecker und einfach von höchster Qualität. Schon das Fleisch selbst hat hier so einen tollen Eigengeschmack, dass man den Rest des Burgers fast nicht mehr benötigt. Dieser "Rest" sollte hier im Test natürlich dennoch nicht vernachlässigt werden. Der Burger kommt mit Ketchup und selbstgemachter Sauce - der sog. Wiesenlustsauce, sehr cremig und lecker. Die verwendeten Essiggurken waren ebenfalls sehr lecker und zudem würzig - toll. Dazu kommen noch frische Tomaten und ebenso frischer Salat in großer Menge.

Ich kann das Wiesenlust somit jedem empfehlen, der von seinem Burger höchste Qualität erwartet. Für den, zugegeben etwas höheren Preis, bekommt man hier schmackhafte BIO-Burger. Ist man Vegetarier bekommt man im Wiesenlust zudem eine so große Burgerauswahl wie wahrscheinlich nirgendwo sonst. Klares Fazit: Ausprobieren!

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